Das war der HUK-COBURG open-air-sommer 2010
  Tambacher Sommer | Schlossplatz | Sommeroperette Heldritt d


Eindrücke aus Tambach:


Münchener Freiheit

Die Münchener Freiheit weckte Erinnerungen an viele schöne Zeiten. Zum Auftakt des HUK-COBURG open-air-sommers begeisterte die Kultband ihre Fans an einem unbeschwerten Sommerabend, der viele in alten Zeiten schwelgen ließ. Songs wie „Tausendmal du“, „Es gibt kein nächstes Mal“, aber auch neue Titel aus dem Album „Eigene Wege“ kamen toll an. Kuscheln, Küssen und Mitsingen im Publikum blieben bei „Ohne dich“, dem größten Hit der Münchener Freiheit, natürlich nicht aus. Mit der Zugabe „I love Rock 'n' Roll“ verabschiedete sich die Band einmal im ganz anderen Stil von ihren Fans.

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La Brass Banda

Die verrückte Newcomer-Band La Brass Banda bläst jedem die Ohren weg. Mit Trompete, Posaune und Tuba brachten sie die Zuschauer zum Lachen, Toben und Hüpfen. Die fünf Oberbayern vermischten ihre scharfen Bläsersätze mit harten Techno-Beats. Dieses ungewöhnliche Cross-over löste beim Publikum pure Begeisterung aus. Andreas Hofmeier zeigte, was man aus einer Tuba so alles rausholen kann. Dazu trompetete Manuel Winbeck, und Stefan Dettl perfektionierte den packenden Bläsersound an der Posaune. Von Songs wie „This is a call to rock“ ließen sich die Gäste mitreißen. Ein grandioser Rockabend, an dem der gut besuchte Tambacher Schlosshof in Schwingungen versetzt wurde.

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Dritte Italienische Nacht

Grandiose Stimmen der Solisten und ein kleines hinreißendes Orchester schufen eine romantische Atmosphäre auf dem Tambacher Schlosshof. Dem Münchner Dirigenten Markus Elsner verdankte das gelungene Konzert die wohltuenden Klänge, die von Puccini bis Verdi reichten. Der Bariton Thomas Rettensteiner, die Sopranistin Susann Hagel und der Tenor Rafael Cavero verhalfen mit ihrem sensiblen Zusammenspiel vielen Zuschauern zu einer wohligen Gänsehaut. Zum krönenden Abschluss der Italienischen Nacht wurde Verdis „O sole mio“ zum Besten gegeben. Eine Menge zu dem schönen Abend der Besucher trugen die ausgesuchten kulinarischen Köstlichkeiten bei.

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Hans Söllner

Der bayerische Reggae-Musiker begann sein Konzert mit einer aktuellen „Kundgebung“ über die Zustände im schönen Deutschland. Dabei traf seine Kritik vor allem die Polizei, amüsant-verrückte Geschichten, mit denen die Beamten auf die Schippe genommen wurden. Nach diesem Intro folgte der musikalische Teil seiner Performance und es wurden schöne Reggae-Rhythmen zum Besten gegeben. Hans Söllner legte mit seiner sechsköpfigen Band eine tolle Show hin und am Ende sangen alle gemeinsam „des kloane Lied vom Frieden“.

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Heißmann & Rassau

„Waltraud und Mariechen“, die schrulligen Witwen, traten vor mehr als 1.000 Besuchern auf dem Tambacher Schlosshof auf. Von Perlenketten, über knallbunte Umhänge und Strumpfhosen bis zum Zebrakleid hatten die Beiden sich von Kopf bis Fuß ein „perfektes“ Outfit zusammengestellt. Nicht nur über dieses einmalige Outfit, sondern auch über witzige Dialoge und Sketche amüsierte sich ihr Publikum köstlich. Aber auch im Solo begeisterten sowohl Martin Rassau als auch Volker Heißmann mit kleinen Geschichten aus dem Alltag. Provokant und sehr publikumsnah verabschiedeten sich die beiden Künstler mit einer Zugabe vom Tambacher Sommer.

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Werner Schmidbauer & Pippo Pollina

Werner Schmidbauer und Pippo Pollina schafften es trotz starkem Regen mit ihrer Klangreise „aus dem Süden in den Süden“ etwas Wärme in die Herzen der Tambacher Zuschauer zu zaubern. Der bayerische Werner Schmidbauer und der sizilianische Pippo Pollina begeisterten mit ihren eigenen Songs sowie mit gemeinsamen Werken. Besinnliche, unterhaltsame aber auch rockige Momente fanden großen Anklang und gerade da liegt die Besonderheit in der „sizilianischen Alpenvorlandmusik“. Mit Regenmantel, Schirm und Gummistiefeln genoss das Publikum das Konzert der beiden Musiker bis zum letzten Song.

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Manfred Mann's Earth Band

Mit einem sensationellen Live-Konzert rockte die Manfred Mann's Earth Band den Tambacher Schlosshof. Die besondere Mischung aus Blues-, Rock- und Funkrhythmen riss das Publikum von den Plätzen und Titel wie „Dancing in the Dark“ regten zum Tanzen und Mitsingen an. Mit den lang ersehnten Klassikern „Blinded by the light“ und „Davy's on the road again“ rundete die Manfred Mann’s Earth Band ihr mitreißendes Live-Programm vor 1500 begeisterten Besuchern ab.

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Seemanns-Chor Coburg

Für den krönenden Abschluss des Tambacher Sommers sorgte der Seemanns-Chor Coburg. Das Ensemble brachte maritimes Flair in den Schlosshof und sang sich in die Herzen der Zuschauer. Bei Liedern wie „Sterne der Heimat“ und „Eine Reise um die Welt“ wurde mitgesungen und mitgeschunkelt. Die „singenden Sailors“ bescherten ihrem Publikum einen wunderschönen, schwungvollen Sommerabend.

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Eindrücke vom Schlossplatz Coburg:

SÜC-Band-Contest

Auftakt des HUK-COBURG open-air-sommers auf dem Coburger Schlossplatz war in diesem Jahr der SÜC-Band-Contest. Bevor die großen Stars wie Silbermond, Reamonn und Udo Jürgens die Bühne rockten, durften drei Nachwuchsbands ihr Talent unter Beweis stellen. Bühnenpräsenz, Musikalität, Performance und das Publikumsvotum waren die ausschlaggebenden Bewertungskriterien für die Fachjury zur Ermittlung der besten Band. Mit jeweils drei Songs traten die Gruppen At Simon’s aus Kulmbach, Goldmund aus Rödental und die Coburger Band Excess Pressure zum Contest an. Sieger wurden Goldmund mit einer wunderbaren Mischung aus Rock- und Popmusik. Ihre Songs werden demnächst bei Radio Galaxy zu hören sein.

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Silbermond

Silbermond hautnah! Sängerin Stefanie und Gitarrist Thomas tauchten nach einem beeindruckenden Solo von Bassist Johannes auf einer kleinen Erhöhung mitten in den Zuschauermassen auf. Dort gab sie mit gefühlvoller Stimme ihre himmlische Ballade „Symphonie“ zum Besten. „Tanz aus der Reihe“ hieß es dann für eine Handvoll Fans, die gemeinsam mit der Band die Bühne rocken durften. Die kleine Erkältung der Sängerin war schnell vergessen − Stefanie ließ sich von den Zuschauern auf Händen tragen und eine La-Ola-Welle überrollte den Schlossplatz. „Das Beste“ kommt immer zum Schluss und so genoss den Kuschelsong jeder Einzelne der 5000 Zuschauer zum romantischen Ausklang des Konzerts.

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Reamonn & Milow

Ein Highlight folgte dem nächsten − Terry Hoax, Milow und Reamonn bescherten 4000 begeisterten Zuschauern einen unvergesslichen Sommerabend. Zum Auftakt heizte Terry Hoax mit einem 20-minütigen Auftritt dem Publikum so richtig ein und ließ den Regen schnell in Vergessenheit geraten. Danach betrat Milow mit seiner fabelhaften Begleitsängerin Nina Babet die Bühne. Er brachte seine Fans mit seiner fantastischen Musik nicht nur zum Mitsingen, sondern mit viel Humor auch zum Lachen. Und noch lange war kein Ende in Sicht − als Letztes trat Reamonn ins Rampenlicht. Die atemberaubende Live-Performance von Frontsänger Ray Garvey und seiner Band ließ die Menschenmenge tanzen und der Schlossplatz bebte. Mit Songs wie „Josefine“, „Tonight“ und „This is not my Faith“ rockten sie den Abend und zum Abschied wurde dieser mit ihrem bekanntesten Hit „Supergirl“ gekrönt.

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Ich+Ich

Zum Auftakt des Konzerts versetzte Ashley Hicklin unter anderem mit seinem Titel „Eskimos to Astronauts“ die Massen in Schwung. Danach betrat Ich+Ich die Bühne und Frontsänger Adel Tawil sowie 4000 Zuschauer waren „Vom selben Stern“. Besonders angetan hatten es ihm dabei zwei kleine Mädchen aus der ersten Reihe, die nicht nur im Großformat auf der Leinwand erschienen, sondern auch mit ihm den Titel performen durften. Von sanft über rockig bis hin zu arabischen Rhythmen bot der Auftritt eine wunderbare Mischung, die beim Publikum großen Anklang fand. Den Titel „Universum“ von seinem aktuellen Album „Gute Reise“ widmete Adel seiner in London studierenden Schwester, die bei ihm immer ein Zuhause finden wird. Mit „Es tobt der Hamster… äh… Hass da vor meinem Fenster“ machte er auf witzige Art dem Publikum klar, wie schnell kleine Verständnisschwierigkeiten zu einem ganz neuen Songinhalt führen können. Und von dem begeisterten Publikum und der traumhaften Atmosphäre des Coburger Schlossplatzes inspiriert sang Adel „Du erinnerst mich an Liebe“.

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Udo Jürgens

Zum Abschluss des HUK-COBURG open-air-sommers begeisterte Udo Jürgens mit einem fantastischen Live-Konzert seine treuen Fans. Der Titel „Mit 66 Jahren“ bewegte die Menschenmassen, doch auch neun Jahre später ist Udo Jürgens ein Meister am Klavier und einer der charismatischsten Entertainer Deutschlands. Und noch lange kein Ende in Sicht! Den 4000 Zuschauern bot er eine Klangreise durch seine 50-jährige Karriere, die eine besondere Mischung aus gesellschaftskritischen, humorvollen und romantischen Songs bot. Wer Udo Jürgens kennt, wusste bereits, dass auch der legendäre Bademantel nicht fehlen durfte. Bei einem Medley aus einigen seiner größten Hits wie „Siebzehn Jahr, blondes Haar“ oder „Liebe ohne Leiden“ kam er auch in Coburg zum Einsatz. Mit dem Wortlaut „Ich beglückwünsche Sie, dass Sie in einer so wunderbaren Stadt leben dürfen“ lobte Udo Jürgens die traumhafte Kulisse des Coburger Schlossplatzes und das Publikum dankte ihm mit großem Applaus.

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Eindrücke aus Heldritt:

My Fair Lady

Im wunderschönen Ambiente der Waldbühne Heldritt inszenierte Prof. Horst Zander unter der musikalischen Leitung von Reinhard Schmidt erstmals das Musical „My Fair Lady“. Die aus einfachen Verhältnissen stammende Eliza wird von Prof. Higgins in die noble Londoner Gesellschaft eingeführt und es treffen zwei unterschiedliche Welten aufeinander. „Es grünt so grün wenn Spaniens Blüten blühen.” − Erwartungsvoll genoss das Premierenpublikum die Sprechversuche der jungen Dame, bis sie endlich von Prof. Higgins mit einem „Mein Gott, jetzt hat sie’s!” gekrönt werden. Das Ensemble bescherte den begeisterten Zuschauern mit dem Musical von Frederick Loewe einen traumhaften Sommerabend.

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Matinee „Sing Again“

Über eine wunderbare Klangreise durfte sich das Publikum von Wolfgang Gratschmaier und dem Béla-Fischer-Trio freuen. Der Facettenreichtum ging von Jazz- und Poprhythmen bis hin zu puertoricanischen Melodien und ließ die Coburger Sommeroperette neu erstrahlen. Mit Liedern wie „Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frau’n“, „Gern hab ich die Frau'n geküsst“ und „O sole mio“ zeigte sich Wolfgang Gratschmaier von seiner verführerischen Seite. Die Zuschauer erlebten einen schwungvollen musikalischen Abend, an dem die Zugaben natürlich nicht ausblieben.

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